Translate

Mittwoch, 14. September 2016

Einen Spalt breit

...will ich die Tür zu meinem Herzen öffnen und dich hineinsehen lassen, was der HERR gerade tut in meinem Leben und zu mir sagt.
Das ist das riskanteste, was ich tun kann und das weiß ich! Aber ich kann nicht anders....dazu bin ich geschaffen und das gehört zu mir, wie die Luft zum atmen.

Ich schreibe auf deutsch, weil es nur dann einigermaßen gut gelingt, dass der Google Übersetzer "mein Geschreibsel"/ meine Worte in eine andere Sprache übersetzt. Aber eigentlich würde ich gerne in einer anderen Sprache schreiben...in einer, in der ich viel mehr Worte des Herzens auf diesem Weg des Prozesses habe, weil in dieser Sprache die Reise begann. Und das ist englisch.

Tradition, Glaube, Religiosität, Gesetze und Regeln einhalten, Tun (und nicht Sein), das habe ich viele Jahre meines Lebens erlebt und bin selbst ein nicht unerheblicher Teil darin gewesen.
Aber wie Paulus es sagt, bin auch ich nur durch Gottes Gnade was ich bin.

Viele Jahre hatte ich Gnade in dem Erlernten aus Kindheit und Jugend in Bezug auf Glauben zu leben. Viele Jahre hatte ich Gnade, meine Gaben und Fähigkeiten einsetzen und gebrauchen zu dürfen, für mich und für andere. Eine sehr große Gnade!
In all dieser Religiosität habe ich die deutsche Sprache gebraucht. Im Singen von Kirchenliedern, im Lesen der Bibel, im Reden darüber zu den Menschen....Worte, viele viele Worte im Laufe der Jahre.

Die deutsche Sprache war in meinen Ohren schon immer "hart" und stark. Und sie passte zu dem, worin ich lebte und was und wie ich es sagte.
Aber dann begann ein Umgestaltungsprozess, eine Metamorphose, an deren Ende auch vielleicht aus mir ein Schmetterling wird...der Prozess ist noch im Gange.

Diese Umgestaltung begann in einer anderen Sprache, mit ganz anders belegten Begriffen. Mit nichts, was mir bis dahin vertraut war...
Und heute sehe ich, dass es das Beste war, was Gott machen konnte, damit dieser Prozess ganzheitlich stattfand und weiter läuft.
Denn ganzheitlich sind wir geschaffen. Und die stärkste Bastion des Bisherigen ist unser Denken.

Weil wir von Beginn unseres Lebens an in einer Sprache geprägt wurden, darum "sitzt" diese Sprache auch so tief in uns und alles was wir lernen und erfahren hat mit dieser Sprache zu tun.
Daher ist es nach einer Phase der äußeren und inneren Erneuerung immens wichtig, das Denken diesbezüglich auch zu verändern. Und das dauert gemäß meiner Erfahrung im Vergleich zu den anderen Anteilen am längsten und ist am schwersten.
Denn unser Denken sagt uns, was wir denken sollen...ist ja klar. Und das spiegelt unsere Wahrheit wieder, obwohl das vielleicht meilenweit von Gottes Wahrheit entfernt ist.

Unsere Wirklichkeit muss noch lange nicht Gottes Wahrheit sein!

In meinem Fall lernte ich am Anfang dieser Umgestaltung mit den Herzens-Ohren in englisch zu hören und nicht in deutsch.
Und das hat mich neu geprägt. Und deshalb habe ich viel mehr englische Worte der Liebe Gottes, Seiner guten Führung, Seiner liebevollen Treue, Seines guten Plans für uns Menschen usw. in englisch in mir, als in deutsch.

Auch Anbetung in Musik bereitet sich in mir für gewöhnlich viel schneller in englischsprachiger Musik aus, als in der deutschen Sprache. Welch Wunder.
Wobei ich sagen muss, dass es wohl auch mit der Art der Musik zu tun hat.

In meiner Wahrnehmung und nach dem, was ich in Glaubenskreisen bisher erlebte, handeln die Texte der Anbetungsmusik in deutsch sehr oft von uns Gläubigen, unser Wollen, unser Nicht-vollbringen, unserer Schwachheit....eben von mir, meiner, mich.
Und wenn ich das Anbetungsmusik nenne, dann muss ich folglich sagen, ich bete mich selbst an.
Denn Anbetung zu Gott muss andere Worte haben. Worte die Ihn, Sein Wesen, Sein Herz, Seine Leidenschaften, Seinen Charakter, eben Ihn in den Mittelpunkt stellen.
Darüber zu singen alleine reicht aber auch noch nicht. Nein, Ihm das zuzusingen, als Antwort auf Ihn und Sein Werben um uns, das ist echte Anbetung die von Herzen kommt.

Diese Anbetung geht mit und ohne Musik. Von Herzen muss sie eben kommen, das ist das einzig wichtige dabei !

Und auch diese Art der Anbetung habe ich bisher mehr im englischsprachigen Raum der Erde gehört, als im deutschsprachigen.

Allein aus diesen genannten Gründen ist englisch eine meiner Herzenssprachen !

Ich sage bewusst eine, denn es gibt noch eine zweite, und das ist die spanische Sprache.
Durch diese Sprache klingt etwas in meinem Herzen, dass ich noch nicht in Worte fassen kann, auch wenn ich es jetzt bereits seit ca. 4 Jahren durch diese Sprache erlebe.

Das Intensivste dabei ist das Beten. Wenn jemand in spanischer Sprache betet, so spüre ich die Präsenz des Heiligen Geistes super stark, immer ! Und diese Begegnung berührt mein Herz oft so stark, dass ich weinen muss. Ein heiliges Weinen.

Anfangs schob ich es darauf, dass ich die Worte in dieser Sprache nur spärlich verstand. Aber auch nach Jahren, in denen mein Verstehen deutlich zugenommen hat, ist es gleich intensiv. So kann ich es nur dem Geist Gottes zuschreiben, dass diese Sprache mein Herz berührt, wie keine andere.

Auch spanisch gesungene Lobpreismusik berührt mein Herz ähnlich, wenn auch nicht ganz so stark wie das Beten in der Sprache. Wobei bestimmt auch die Art dieser spanischen Anbetungsmusik dazu beiträgt.
Jede Nation in ihrer eigenen Sprache hat wohl von Gott auch ihre eigene Art der Anbetung bekommen, so leite ich dies aus meinen "Beobachtungen" und Erfahrungen ab.

Welche Vielfalt wird einst im Himmel sein, wenn wir gemeinsam anbeten !!!

Aber in mir passiert gerade am Ende dieser Metamorphose noch viel mehr, als nur das Erkennen wie alles Göttliche in Sprachen sich in mir bewegt.

Der Weg begann über ein Suchen, ein tiefes Sehnen in mir nach Mehr. Ich wusste in mir, dass es noch mehr von Gott geben musste. Das ließ mich beten und Gottes Antwort darauf war ein losführen auf einem Weg, der mir dato gänzlich unbekannt war.

Die Freude über Gottes schnelles Antworten trieb mich an, auf diesem Weg gehen zu wollen. Und Menschen, unendlich kostbare Menschen, stellte Gott mir gleich anfangs an die Seite.
Sie trugen bereits etwas in sich, dass nach Freiheit schmeckte, wenn ich von ihnen kosten durfte, und was ich brauchte. Freiheit war das Ziel. Aber das wusste ich damals noch nicht.
Es war zuerst nur ein anders sein, lebendiger fühlen und auftauen. Denn mein Herz war von jahrelangem Schmerz eingefroren. Es kam erstmals wieder Leben in mich und ich sog es in vollen Zügen in mich auf.
Es war so frei, so leicht, so weit, so tief, so neu und so nie-wieder-aufhören-sollend....

Der Weg wurde im Laufe der Zeit eher steinig und schwierig. Aber das, was ich anfangs geschmeckt hatte von Freiheit, das motivierte mich weiter zu gehen. Ich hatte ein Ziel vor Augen, ohne es wirklich zu sehen oder zu kennen.
Aber da wollte ich!

Einige Menschen blieben und gingen weiter mit mir, ermutigten mich, fingen mich auf, wenn ich hinfiel, ja trugen mich sogar ein Stück, bis ich wieder laufen konnte. Sie ließen mich ihr Herz sehen, damit meines eine Ahnung bekam, was das Ziel wäre.
Andere Menschen verließen diesen Weg und damit auch mich als Weggefährten.
Vielleicht gibt es mehrere verschiedene dieser Wege, auf denen sie jetzt mit anderen weitergehen? Ich weiß es nicht.
Aber es ist für meine Reise auf diesem Weg auch nicht wichtig.
Gott ist wichtig, Jesus ist wichtig, der Heilige Geist ist wichtig, das ist alles !!!

Nach nun doch schon einer etwas dauernden Reise kann ich sagen, der Weg hat sich immer wieder verändert. Nichts blieb so, wie es gerade eben noch war und im Laufe der Zeit veränderte sich alles immer schneller.
Das machte Angst, aber irgendwann auch einfach nur noch ein Schauen auf Jesus! Denn Er ist der Einzige der wirklich durchführt oder trägt, wenn nichts mehr zu gehen scheint.

Und da hat sich was in mir verändert!
Kostbare Menschen sind immer noch an meiner Seite. Aber ich brauche sie nicht mehr, um meinen Weg zu gehen. Ich brauche jetzt Jesus allein!!!
Zu den Menschen habe ich jetzt eine ebenbürtige Beziehung. Das entspannt alle Seiten auf die Dauer und ist zugleich von Gott. Denn nur Er ist zum Nehmen da. Und dann können wir unsere Erwartungen an Menschen loslassen, wenn wir von Ihm nehmen, weil wir alles bekommen was wir brauchen.
Und mit unseren Mitmenschen können wir so eine einfach göttliche Beziehung führen, auf gleicher Ebene.
Natürlich nur, wenn beide Seiten den gleichen Lebensstil bezüglich dieses Nehmens von Gott leben.
Ansonsten kippen Beziehungen immer irgendwann, weil einer nur gibt und der andere nur nimmt und dieses Verhalten eine Beziehung aus dem göttlichen Gleichgewicht bringt.

Heute begegnet mir Gott indem er mich selbst ermutigt, diesen Weg bis zum Ende zu gehen, obwohl er mittlerweile auch ein Stück vom Leidensweg Jesu geworden ist.
Aber das ist ja klar, wenn ich mein Kreuz auf mich nehme, so wie Jesus seins genommen hat.

Da geht es nicht mehr um Wohlbefinden und Komfort. Da geht es nicht mehr um eine gute Predigt, die im Verstand brilliant wirkt und das Herz kalt und ausgehungert zurück lässt. Da geht es auch nicht darum, dass das ja wohl ein Angriff zur Zeit sein muss, dem man mit guter geistlicher Kampfführung entgegen stehen kann.
Nein! Soviel Macht hat Satan nicht, dass er etwas tun könnte, was außerhalb von Gottes Kontrolle wäre!

Dieser Teil, der letzte Teil des Weges, ist und bleibt der schwierigste! Das kann man nun mal nicht ändern!
Aber umdrehen ist keine Option, niemals!
Wer bis hierher gekommen ist, der sieht das verheißene Land bereits am Horizont, obwohl es erst schemenhaft und vage zu erkennen ist.
Aber die Gewissheit ist da, dort hinten werde ich ankommen! Und alles was Gott verheißen hat, wird Er erfüllen! Denn Er ist treu! Und das ist eine Wahrheit, die größer ist als alles, was die Welt mir zeigt und sagt, auch von wohlmeinender Christen Seite.

Wenn du also auch dem Weg bist, der zum verheißenen Land führt (übrigens ganz nebenbei: dieser Weg ist für alle Christen! Nur die wenigsten im Wohlstands-Westen gehen ihn leider bisher!), dann kehre nicht um, bleibe nicht stehen, sieh nicht zurück zur Gefangenschaft in Ägypten, sondern gehe vorwärts so wie Gott dir Gnade schenkt!

Und ist an einem Tag die Gnade nicht spürbar, dann bleibe stehen und verweile in Gottes Gegenwart, bis du merkst, jetzt kann es weiter gehen.

Wenn du Durst hast, dann trinke von Ihm, der Quelle mit dem frischen Wasser! Das erfrischt immer!
Wenn du Hunger hast, dann iss von Ihm, dem lebendigen Brot! Das macht immer satt!

Warte auf Ihn, bis Er kommt und dir gibt!
Und Er wird kommen! Und Er wird geben! ER IST TREU und nichts was passiert wird daran was ändern!!!

Bleib in Seiner Liebe und bade dich darin oder ruhe dich aus, wenn es anstrengend ist!
Das allein hilft und lässt mich und dich das verheißene Land erreichen! Mit Sicherheit! Amen!

Sei gesegnet!!!

Mittwoch, 10. August 2016

Paraguay vom 20.-30.6.2016



So ziemlich in der Mitte von Süd-Amerika liegt Paraguay.
Ein bisher unbekanntes Terrain für uns....

Nach einem etwa 11 Stunden dauernden super ruhigen Flug von Madrid/Spanien aus, landeten wir auf dem Flughafen von Asunción, der Hauptstadt von Paraguay.

Das mit dem ruhigen Flug scheint eine wirkliche Seltenheit zu sein, wie mir mitreisende Einheimische erzählten, denn über Brasilien gibt es normalerweise immer irgendwelche Turbulenzen oder zumindest unruhige Luft.
Das Einzige was ich dabei denken kann sind zwei Verse aus der Bibel in
Psalm 91
Vers 1 sagt: Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt (bzw. fliegt :-)) und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt....
und in Vers 11 steht: Denn er hat seinen Engeln über dir befohlen, dich auf allen deinen Wegen zu behüten,...

Die neue Morgen ermöglichte mir kurz vor der Landung einen wunderschönen Blick auf das Land, in dem ich 10 Tage verbringen würde.
Wie ich später erfuhr, ist das der Paraguay Fluss, an dem auch Asunción liegt.


Die Zeit im Flugzeug verflog im wahrsten Sinne des Wortes, denn weil wir in der Nacht flogen, war Schlafen im Flugzeug, jedenfalls für mich, auch wirklich möglich.
Okay, es war eher unbequem und auch an Schlaf am Stück war nicht zu denken...aber alles in allem waren es vielleicht doch so mehr als 5 Stunden, die sich gemischt mit Aufregung auf alles vor uns Liegende gut anfühlten!

Der erste Eindruck auch von festem Boden unter den Füssen war sehr gut, und erinnerte mich doch auf einmal an Mallorca im Morgenlicht....die Palmen und die Farbe der Natur trugen ganz klar dazu bei.





Das Flughafen-Gebäude wirkte von außen sehr merkwürdig und ließ mich erahnen, dass wir in Paraguay noch auf mehr krasse Gegensätze stoßen würden...

Unser Empfang war super herzlich und wirkte so vertraut, als wenn man als Familie wieder nach Hause kommt von einer langen Reise ! 

Unsere Gastgeber wohnen in einem Vorort von Asunción. 
Die Fahrt dauerte lange und wir quälten uns durch den täglichen Stau und Massen von Blech auf den Straßen. Uns gab es allerdings in Ruhe die Gelegenheit alles um uns herum ausführlich wahrzunehmen und uns einen ersten Eindruck hier zu verschaffen.
Alles wirkte anfangs so exotisch und fremdländisch und gleichzeitig so vertraut, weil es an vielen Stellen der Insel Mallorca so sehr ähnelt.
Die Grundfarbe über allem, dieses terracotta braun, die Palmen und die Wärme sind meines Erachtens wohl dafür verantwortlich.
Ja, man spürte Wärme trotz dessen, dass wir jetzt im Winter in Paraguay waren. 

Winter ist normalerweise so nachts mit Temperaturen bis in den einstelligen Bereich verbunden, wobei tagsüber die Temperaturen auch immer mal bis zu 30° ansteigen können. 
Man sollte sich also besser in Schichten anziehen, damit man bei Bedarf Schicht für Schicht ausziehen kann. 
So wurde es uns zuvor empfohlen, was auch ein wirklich guter Tipp war, wie wir schnell spürten.

Im Laufe der kommenden Tage erfuhren wir aber, dass wir allerdings in einen Winter gekommen waren, den es so seit wohl 10 Jahren nicht mehr gegeben hatte.
Es war einfach sehr sehr kalt im Moment, was nicht dem normalen Winter hier entsprechen würde. Das versicherte man uns von mehreren Seiten.

Nachts war es manchmal bis ran an 0° kalt und auf die Sonne warteten wir tagelang vergebens, was die Temperaturen manchmal höchstens auf gegen 20° klettern ließ. 
Das hört sich vielleicht warm an für europäische Verhältnisse. Ist es aber in Paraguay nicht, denn die Luftfeuchtigkeit ist so hoch, dass es einer Ostwind Front gleich kommt und alles immer und überall sich eisig und klamm anfühlt!

Da es fast keine Heizungen im europäischen Sinne gibt, die Spalte unter Fenster und Türen groß sind und die Verglasung der Scheiben normalerweise einfach ist, liegen die Innentemperaturen wie die Außentemperaturen ungefähr gleich hoch bzw. niedrig.
Das hat zur Folge, dass man morgens schon mal beim Aufwachen den Atem den man ausatmet im Zimmer sehen kann. 
Diesen Winter war das keine Seltenheit, wie auch wir mehrfach erlebten.

Und doch macht es einigen Lebewesen nichts aus, das es nicht "knüppeldickeheiß" ist wie im Sommer. Dann gibt es nicht selten Temperaturen um die 50° :-)
Dieser Kaktus z.B. fing während meines Aufenthalts im Garten unserer Gastgeber zu blühen an....




Auch diese Orchidee oder die Bougainville trotzten der Kälte hartnäckig und wunderschön !





Obwohl es Winter war, wurde die Wäsche draußen getrocknet...wo auch sonst! Dass es in diesen kalten Zeiten manchmal 2 Tage dauert bis etwas trocken ist, daran stört sich keiner :-)




Auf vielen Fahrten auf den Straßen Paraguay's sahen wir solche Straßenverkäufer, die an roten Ampeln auf ihre Kundschaft warteten und immer nochmal zwischen die Autos sprangen, selbst wenn die Ampeln bereits grün waren....
Ein ziemlich ungesunder Job in vielerlei Hinsicht !





Auf Ausflügen erlebten wir Paraguay von vielen verschiedenen Seiten. Mal ländlich exotisch, der Paraguay Fluss der fast wie ein Meer wirkt, einmalige Flora und Fauna, nächtlich romantisch und auch wie ein Land mit großem Reichtum und gleichzeitig ganz armer Bevölkerung...


















Das unterste Bild zeigt die Skyline von Asunción, wo es auch viele Shopping Center mittlerweile gibt. Im Vordergrund sieht man Slums.

Die Regierung hat in den letzten Jahren doch Einiges für die arme Bevölkerung getan, um ihnen zu helfen, aus Armut und Hoffnungslosigkeit herauszukommen. 
Auf anderen Flächen und doch nahe zum bisherigen Wohnort wurden viele "bunte" Häuser auf Staatskosten gebaut und versucht, die Slumbewohner umzusiedeln.


Allerdings wollen nicht alle Menschen ihre bisherigen Behausungen verlassen. Offensichtlich fühlen sie sich auch in Wellblech und Pappe doch wohl. Oder es ist, weil man wohl von klein auf nichts anderes kennt....

Guarani, das ist die Landeswährung, wirkte manchmal wie "Spiel-Geld", mit dem man schnell zum Reichtum gelangte...jedenfalls auf den ersten Blick...



Diese 5000 (!!!!!), okay nur Gurani und nicht Euros, sind umgerechnet allerdings weniger als 1 €, wodurch der vermeintliche Reichtum sehr schnell realistisch wieder weg ist.

Auch der Blick von Autos zum Verkauf an den Straßen wirkt im ersten Moment sehr befremdlich....sie kosten Millionen !!!



Das weltliche Fazit für mich von dieser Reise ist, dass Paraguay ein wirklich schönes Land ist, das viele Gegensätze aufzeigt. Und ich bin sehr froh da gewesen zu sein, wo mein Sohn mindestens 1/2 Jahr seines Lebens verbringt, denn ich hätte es mir nur von Erzählungen nicht so vorstellen können.

Und Paraguay ist in jedem Fall eine Reise wert !!! 


Etwas, was nicht mit Bildern zu beschreiben ist, ist die Kultur der Menschen dort...
Sie sind jedenfalls herzlich und gastfreundlich, das habe ich vielmals in Paraguay erlebt !

Aber für mich persönlich ist das Fazit noch viel tiefer gehend....

Ich hatte das Vorrecht zwei mal in einer Gemeinde mit Christen in Asunción sein zu dürfen. Einmal in einem Gottesdienst und einmal an einem Unterrichts Abend einer Leiterschaftsschule.



Ein einfaches Gebäude nach außen und bestimmt nur ein Beispiel aus vielen ....Aber was ich dort für "nach Gottes Gegenwart und Reden hungrige Menschen" erlebt habe, sucht hier in Europa seines Gleichen!!!

Und die Gegenwart Gottes war wirklich so präsent, dass es eine riesige Freude war z.B. in den fast Party ähnlichen Lobpreis in spanischer Sprache mit einzustimmen ! Oder auch zu sehen, wie aktiv die Menschen während des Vortrags von vorne dabei waren, indem sie unter anderem sogar mit den Händen aus der Luft "Worte von Gott", die vorgelesen oder ausgesprochen wurden, aufnahmen! Ja sie griffen förmlich nach dieser promesa, wie ein Wort aus der Bibel auf spanisch heißt.

Als Deutscher kann man nun denken, dass die Bibel ja allgemeine Worte sagt, sozusagen für jeden und nicht persönlich.
Weit gefehlt! Ein Wort aus der Bibel ist für die Kultur der Südamerikaner immer etwas wirklich Persönliches...und zwar jedes Wort der Bibel. Daher greift man auch danach, weil man es für sich annehmen und haben möchte. Eben eine promesa, eine Verheißung, wie es wörtlich übersetzt heißt.

Dieses Feuer, das ich dort erlebte, hat meine Sehnsucht nach genau diesem hier in Deutschland, ja in ganz Europa weiter angefacht !!!
Und ich bin so dankbar, dass Gott das für mich auf dieser Reise vorbereitet hatte !

Seid auch ihr Leser gesegnet mit dem Feuer Gottes, das euch brennen lässt für IHN, den König und unseren Bräutigam Jesus Christus !!!


Mit einem Bild von der Herrlichkeit Gottes' Schöpfung, die einen Hauch von Seiner Majestät erahnen lässt, will ich diesen Reisebericht nun beenden...



Samstag, 7. Mai 2016

Mysterium oder Berechnung ?!

(Gods saying:)
After the desert comes the rain                                   
and after the rain comes the harvest                          

(Singer is saying:)
and I here you saying again                                       

(Gods saying:)
Let me show you how to trust my leadership             
let me show you how to trust my leadership               
'cause I know you scare but I will help you              
I've show you I'm there all of the ways through         

Just let me show you how to trust my leadership       
let me show you how to trust my leadership


I want to be your refuge in the pain                            
I want to be your shelter from the rain                       
I want to be your safety when everything is shaking  
                                                                                    
Keep coming back                                                       

I want to be your comfort in the pain                         
I want to be your shelter from the rain                       
I want to be your safety when everything is shaking

Keep coming back




(Gott sagt:)
Nach der Wüstenzeit kommt der Regen,
und nach dem Regen kommt die Ernte.

(Sänger sagt:)
Und ich höre dich erneut sagen:

(Gott sagt:)
Lass es mich dir zeigen, wie du meiner Leitung
vertrauen kannst, weil ich weiß, dass du
ängstlich bist. Aber ich will dir helfen. Ich zeige
dir, dass ich in allen Wegen die du gehst da bin.

Gerade jetzt, lass es mich dir zeigen...

Ich will deine Zuflucht sein im Schmerz.
Ich will dein Schutz vor dem Regen sein.
Ich will deine Sicherheit sein, wenn alles sich
um dich herum bewegt.

Komm immer wieder zu mir.

Ich will, dass es dir gut geht im Schmerz.
...




Das wohl größte Mysterium jenseits des Himmels sind Gottes Wege mit uns Menschen !
Sie sind unvorstellbar,
nicht kontrollierbar,
unberechenbar,
wenn man denkt, jetzt weiß man den nächsten Schritt, dann ist alles auf einmal wieder anders !

Es gibt viele Bibelstellen, die sagen, dass Gottes Pläne, Seine Wege, Sein Wille gut sind.
Wir sind gehalten, dem zu vertrauen, was die Bibel sagt.
Einzig das ist unsere Aufgabe !

Sprüche 3,5+6 sagt
Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deine Verstand; sondern denke an ihn in allen deinen Wegen, dann wird er dich recht führen.

Unser Verstand ist dazu da, im totalen Vertrauen auf Gott in Weisheit unseren Lebensweg zu gehen.
Alles, was wir denken und planen und uns wünschen sollen wir Gott hinhalten und dann warten auf Ihn, hören was Er sagt, und tun wie Er uns dann leitet.

Vielleicht denken wir:
die, die etwas von der Zukunft sehen, also die Propheten oder prophetisch Begabten, die haben es leicht. Sie wissen ja wo es langgeht...

Aber das ist ein großer Irrtum !
Nur weil man das Ergebnis kennt, heißt es noch lange nicht, dass das den Weg erspart.
Nein, den Weg muss man trotzdem gehen. Und er fühlt sich irgendwie sogar noch schwerer an !

Der Faktor Zeit spielt dabei eine entscheidende Rolle. Denn die Zeit sagt Gott sehr oft nicht dazu, an welchem sich sein gegebenes Wort erfüllt.
Und deshalb kommt die Schwere des Weges mit dem Nichtwissen wie lange es dauert zusammen, weil man ja bereits weiß, wo man ankommt...oder wie etwas ausgeht....


Gott ist Gott !
Er ist berechenbar in seinem Wesen !
Die Bibel sagt sehr deutlich wie Gottes Wesen ist. Und wenn wir das selbst erfahren wollen, dann müssen wir uns auf eine Beziehung mit ihm einlassen und WERDEN Ihn erleben....

Und Gott ist unberechenbar in seinem Tun !
Jedenfalls fühlt sich das oft so an oder sieht so aus...
Aber auch das ist nicht so !
Er ist berechenbar.
Auch über seine Pläne und Absichten, und daher sein Tun, gibt die Bibel in ihrer Gesamtheit über die Menschheitsgeschichte viel Aufschluss.

Wie gesagt, der Zeitfaktor ist eher das einzige menschliche Problem !
Und dadurch denken wir, Gott ist unberechenbar, ja vielleicht sogar eher willkürlich...

Nochmal NEIN ! Das ist Gott nicht !


GOTT IST DIE LIEBE SELBST !

Aber auch das zu verstehen ist ein Weg....niemand weiß das tief in seinem Sein, in seinem Herzen wenn er sich zu Jesus bekehrt.

Und damit kommen wir wieder zum Anfang...dem Mysterium...GOTT.

Gott ist Gott.
Er hat als Einziger ein absolutes Recht auf Anbetung!
Er hat uns Menschen erschaffen. Und dank seiner Gnade gibt es uns und diese Erde noch !
Weil Er uns so sehr liebt versucht Er jede Sekunde alles, um uns zu Ihm zu ziehen und uns in Seine Gegenwart und bedingungslose Liebe zu bringen!

Nur wir vertrauen so oft viel mehr uns, allem was wir vor Augen sehen und damit eben auch Satan, der der Herrscher auf dieser Welt ist...

Wir leben in dieser "gefallenen" Welt und viele Dinge passieren dadurch, die nicht von Gott sind!
Aber Er wäre ja nicht Gott, wenn Er nicht trotzdem irgendwie eingreifen könnte und würde um uns zu retten, von was auch immer!

Deshalb habe ich am Anfang dieses Posts den Text zweier Lieder von Jon Thurlow gesetzt, der so gut zeigt, dass Gott alle Dinge uns zum Besten dienen lässt.

Römer 8,28  
Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind.

Und manchmal lässt Er uns sogar bewusst Erfahrungen machen, die wir nicht wollen, aber die uns helfen, Ihm tiefer zu vertrauen und in der Beziehung zu Ihm zu wachsen .


Halten wir fest:
Gott ist die Liebe!
Gott ist berechenbar
und Gott ist unberechenbar, weil ER Gott ist !
Gott will, dass wir Ihn, sein Wesen, Seine Wege verstehen
und niemals können wir Ihn wirklich verstehen, weil Er so anders ist, als wir Menschen denken und uns vorstellen !

Gott - das größte Mysterium und die Liebe meines Lebens !!!


Montag, 2. Mai 2016

Alles NEU....

...macht bekanntlich laut einer Volksweisheit der Mai :-)

Und so ist es jetzt am 2. Mai 2016 auch mit diesem Blog. Der Umzug in die neue Blog Adresse ist erledigt.
Voller Freude darf ich die "Geburt" von lavidaeuropa.blogspot.com bekanntgeben !

Mit ein wenig Mühe ist er schneller vonstatten gegangen, als ich vermutete. DANKE HERR !!!

Äußerlich gab es ein paar Schönheitskorrekturen, ansonsten ist alles wie bisher. Und besonders inhaltlich wird sich nichts ändern.





JESUS LEBT !
Diese Wahrheit gilt heute genauso, wie an jedem anderen Tag seit Bestehen der Erde !

Und darüber in vielen verschiedenen Facetten und Erfahrungen werde ich weiter schreiben...so Gott will, bis Jesus eines Tages wiederkommt :-)


Hier nochmal der Hinweis auf das automatische Folgen neuer Blog Posts. 
Ganz unten am Ende des Blogs gibt es die Möglichkeit deine E-Mail-Adresse einzutragen und damit Benachrichtigungen über neu geschriebenes automatisch zu erhalten.
Nutze diesen Dienst, um immer auf dem Laufenden zu bleiben.

Und...lass dich nicht irritieren, wenn du die neue Blog Adresse eingibst, in deinem Tab allerdings etwas anderes angezeigt wird. Blogspot ändert es automatisch, aber es hat für dich keine weitere Bedeutung.

Seid gesegnet, liebe Leser, mit dem Frieden dessen, der höher ist als all unser Denken und Verstehen!


Dienstag, 19. April 2016

ACHTUNG - WICHTIGE MITTEILUNG

Liebe blog-Leser !

In Kürze wird sich diese blog Adresse ändern.

Statt, wie bisher "lavida2015.blogspot.com" wird sie

zukünftig lavidaeuropa.blogspot.com

heißen.

Inhaltlich wird alles wie gewohnt so bleiben !

Follower können wie bisher auch, sich auf der blogseite weiter unten mit ihrer E-Mail-Adresse registrieren und erhalten dann automatisch eine Mail, wenn ein neuer Post veröffentlicht wird.

Vielen Dank an meine treue Leserschaft !!!

Seid gesegnet mit der Tiefe des Reichtums, sowohl der Weisheit als auch der Erkenntnis Gottes! Wie unbegreiflich sind seine Gerichte und wie unerforschlich seine Wege!
......nach Römer 11,33 (neue Luther Übersetzung)




Dienstag, 22. März 2016

Bleib hungrig - bleib töricht


Dies ist das letzte Zitat von Steve Jobs in einem kurzen Video, das wohl aus einer seiner berühmtesten Reden stammt. Diese Rede ist mit dem gleich folgenden link auch in deutsch zu hören/sehen. Sie ist inspirierend und tiefsinnig und hat mich gerade sehr berührt und mich motiviert, sie mit euch zu teilen und einige Gedanken dazu zu schreiben...
Diese Rede ist meines Erachtens nach unbedingt empfehlenswert!

Hier der link:
Die Botschaft:
Es geht um unser ...den Ort, wo Gott bereits alles, was wir sind...alles, wozu wir geschaffen wurden...alles, was wir an Gaben und Potenzial haben...einfach alles in unser Herz schon gelegt hat.
Und es ist unsere Lebensreise, herauszufinden, was da so drinnen ist und wie wir damit weiterkommen! Was ist unser Weg, was ist unsere Aufgabe...? (Ich rede hier nicht von Beziehung...das ist ein anderes Thema, obwohl es selbstverständlich eigentlich nicht von einander zu trennen ist!)
Im tiefsten Sinne war das Herz Thema des vergangenen Sonntags (ich glaube, diejenigen die wir uns Sonntag trafen, wissen schon was ich meine)....oder überhaupt Thema, damit man seine Gaben/Potenziale herausfindet !!!
Es ist mir ein Bedürfnis zu sagen: die Suche nach dem eigenen Herz bringt einen letztendlich auch zu Gott! 
Lasst euch nicht abbringen von diesem Weg !!!
Auch wenn Steve Jobs nicht von Gott redet, so denke ich doch, dass sein Leben göttlich geführt wurde und Gott ihn bewusst "gesetzt" hatte, um uns "die Kommunikation" in der wir heute leben, zu geben ...und einiges darüber hinaus!
Mit all dem, was er hier sagt, ist er in jedem Fall vom Herzen Gottes inspiriert, dessen bin ich sicher!
"Bleib hungrig" ist unser Antrieb auf der Suche nach MEHR, also weiterzukommen im Leben...näher zu Gott hin in unserer Beziehung!
Und "bleib töricht" packe ich für mich in die Kategorie: ich bleibe demütig vor meinem Gott, weil Er/Jesus "mein guter Hirte" ist und mich "richtig" führt, wenn ich Ihn lasse und mitgehe :-)
In diesem Sinne: lichst!... und ohne Anspruch auf Vollständigkeit! Nur ein Input zum Weiterdenken


Mittwoch, 16. März 2016

Empfehlungen - diverse links

Hier einige Link-Empfehlungen von guten Publikationen die für diese Zeiten wichtig sind, prophetischen Worten, Musik news und wertvollen Tipps, die einem beim blog schreiben helfen...


Die erste Empfehlung ist die Internetseite von MorningStar, dem Dienst von Rick Joyner. Er ist absolut anerkannt im prophetischen Bereich, vielfacher Buchautor und vieles mehr. Einige seiner wichtigsten Bücher habe ich bereits in diesem blog empfohlen.
Diese Internet Seite ist auf englisch.
https://www.morningstarministries.org/resources/publications/rick-joyner-word-week#.VulBxpzhChd

Eine weitere englischsprachige Internetseite ist die, von Anne Graham Lotz, einer genauso bedeutenden Stimme in unserer Zeit.
http://www.annegrahamlotz.org/


Wer täglich prophetische Worte von sehr unterschiedlich prophetisch begabten Menschen lesen möchte, für den ist diese englischsprachige Internetseite "Elijahlist" bestens geeignet.
http://www.elijahlist.com/index.php

Viele dieser täglichen Worte werden auch ins Deutsche übersetzt.
Sie sind als newsletter erhältlich, in dem man eine E-Mail an deutsch@elijahlist.com schreibt und um Aufnahme in den newsletter bittet.
Oder man kann sie nachlesen unter
http://www.elijahlist.at/

Eine weitere empfehlenswerte Internetseite ist die von Wolfgang Simson, der lt. Wikipedia deutschstämmiger ehemaliger Theologe und Missionar ist, jetzt Innovationscoach und Königreich Gottes Nachfolger. Diese Seite kann man auf deutsch und englisch lesen.
http://simsonmedia.com/de/?noredirect=de_DE
Auch von ihm gibt es seit einigen Tagen ganz neu, für den von ihm entwickelten RESET Kurs, die Seite
http://www.resetkurs.eu/


Und nun eine Empfehlung für zwei deutschsprachige Seiten gesammelter prophetischer Worte/Informationen:
http://www.prophetie-heute.de/

http://www.waechterruf.de/


Empfehlungen für zwei Internetseiten aus der christlichen Musikszene sind:
noelandtricia.com
und
noelrichards.com


Auf all diesen Seiten kann man sich zum automatischen Newsletter anmelden, was ich sehr empfehle!

Und zu guter Letzt hier noch jemand, der mir in meinem blogger Dasein schon so manch wertvollen Tipp gegeben hat und der darum auf meiner Empfehlungsliste nicht fehlen darf:
Walter von
http://www.schreibsuchti.de/