Translate

Samstag, 25. November 2017

Das Wesen der Veränderung


Das Maß der Finsternis über der Erde ist einfach schockierend. Man kann sich nicht daran gewöhnen. Dass die Wahrheit durch eine Lüge ersetzt wurde, geschah nicht über Nacht. Es war auch kein Zufall. Wohin gehen wir nun von hier aus?

Einen Baum zu fällen und auszureißen, der schon Jahrzehntelang gewachsen ist, bedarf einer großen Zeitinvestition und einer gemeinschaftlichen Anstrengung. Große Schiffe können keine schnellen Wenden machen. In der Welt – und traurigerweise auch in der Gemeinde – ist unser Bezugspunkt ... der Filter, durch den wir alles sehen ... grundsätzlich davon beeinflusst, wie uns die Dinge persönlich betreffen und was wir als gut oder schlecht ansehen. Zieht doch einmal Folgendes in Betracht: Israel erlebt gerade eine schlimme vierjährige Dürre. Aus der Schrift wissen wir, dass im Land kein Regen fiel, wenn Israel sich von Gott entfernt hatte. Es ist normal und natürlich für Gläubige, zu beten und Gott um Sein Erbarmen anzuflehen, dass Er unsere Sünden vergibt und Regen sendet. Ist das die Lösung ... genug Gebet aufzutreiben ... so wie Unterschriften auf einer Petition? Vielleicht könnte man diese Angelegenheit einmal aus einer anderen Perspektive betrachten.

Zuallererst, Gott möchte Seinem Land Regen senden und Er möchte auch Sein Volk besuchen. Für das Land bedeutet Regen Leben. Was geschieht, wenn wir unseren Bezugspunkt so anpassen, dass wir Ihn ... Seine Gegenwart ... als untrennbar vom Regen ansehen? Was wäre, wenn wir angesichts jeder Not, jeden Mangels, jedes Problems dieselbe Reaktion ... dasselbe Gebet hätten? Gott ... Vater ... was benötigen wir, um Dir einen Ort in unserer Mitte zu bereiten? Zeige uns alles, was Dich stört und was Dich von uns fernhält.

Wir bitten Gott oft, diese Dinge wegzunehmen. Aber wir müssen die Gelüste und Werke des Fleisches ablegen. Unseren Anteil richtig zu erkennen, macht den Unterschied aus. Wenn Gott frei unter uns wohnen könnte, gäbe es Regen in Fülle. Warum sendet Er also keinen Regen? Das Land muss gereinigt werden, damit Er unter uns wohnen kann. Es ist jedoch nicht das Land irgendwo da draußen, es ist unser eigenes Leben ... unser Familienleben ... unser Versammlungsort. Es sind nicht die Sünden Israels, die Gottes Gegenwart von unseren Treffen fernhalten.

Es ist an der Zeit, erwachsen zu werden und darüber hinauszugehen, für dieses oder jenes zu bitten, und wirklich Seine Gegenwart zu suchen ... in welcher alles andere ebenfalls zu finden ist. Wir haben lange genug versucht, die Symptome zu behandeln. Wir müssen endlich an die Wurzel gehen.

Quelle: www.emmausway.org / Emmaus Way Deutschland - KleinFax 25.November 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen